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2003: Wir waren wieder in "Tannkosh"-Tannheim!




www.Uli.de


Das Fly-In in Tannheim ist inzwischen so beliebt und groß geworden, daß es selbst in der Presse schon den Namen "Tannkosh" bekommen hat - als Anspielung auf das welt-größte Treffen der Experimental-Fliegerei (Selbstbau) in Oshkosh, USA.
So groß ist das Fliegertreffen in Tannheim noch nicht, aber doch das größte Treffen in Deutschland.
Dieses Jahr waren ca. 550 Flugzeuge da!
Dazu kam die Show- und Party-Truppe von "Red-Bull" - nicht nur die Hammer-Flugzeuge sondern auch die Mädels und Jungs samt Show-Car "Hummer" (mit Mädels und Jungs und Musik drauf).
Fotos auf der Web-Site der Tannheimer: www.edmt.de

Abends gabs natürlich wieder die Riesenfete samt super Feuerwerk!

Ursprünglich als UL-Fly-In organisiert (Ultra-Leicht-Flugzeuge) kommen mehr und mehr auch Maschinen der Echo-Klasse ("Cessna-Klasse") dazu. Und so blieb es vor allem auch wegen der lockeren, familiären Stimmung nicht aus, daß auch Oldtimer-Flugzeuge und Kunstflugmaschinen ihren Weg dorthin fanden.
Dieses Jahr waren unter anderem da:
Eine "Kruk", ein uriges Agrar-Sprühflugzeug russischer Bauart aus der ehemaligen DDR - in Originalbemahlung samt Hammer und Sichel auf dem Leitwerk! Diese Maschine sieht wie ein fliegender Traktor aus, erzeugt mit seinem 600 PS Sternmotor den dazu passenden Sound und beeindruckt mit extremen Flugeigenschaften (langsam und wendig). Mit dieser Maschine konnten Rundflüge gemacht werden.
Zwei Antonov AN 2, der größte einmotorige Doppeldecker der Welt, mit bis zu 12 Sitzplätzen. Beide waren in hervorragendem Zustand. Die eine war sehr nobel ausgerüstet - weit weg vom ursprünglichen, kalten Ambiente, die andere beherbergte eine Besonderheit: ein komplettes Klavier stand im Rumpf. Der Pianist lies auch öfter mal was von sich hören. Ganz erstaunlich was so ein Riesen-Rumpf für eine tolle Akustik her gibt! Sir Elton John hätte seine Freude an dieser Darbietung seiner Songs gehabt. Wir auf jeden Fall!
Die Maschine trug das Firmenlogo von Sennheiser, die auch sonst als Sponsor präsent waren. Schön, daß es Firmen gibt, welche die Fliegerei unterstützen! Sennheiser fand es wohl passend, wenn sie als Hersteller von Top-Kopfhörern (auch für die Fliegerei) das Fliegertreffen mit gutem Ton unterstützen ...
Noch da waren eine Originale US-Jagdmaschine aus dem zweiten Weltkrieg (die aber nie im Luftkampf geflogen war), eine Corsair F4U mit 2100 PS (!) Sternmotor, passend dazu eine Navy AT6 aus der selben Epoche. Beide Flieger wurden von den "Flying Bulls" gestellt. Auch der Getränkeherstellers "Red Bull" war als Sponsor aktiv - "Flügel" hatte hier wahrlich so manche(r).
Und Kunstflugzeuge? Drei Extra-300 waren da, eine Pitts, eine Yak 55 und die Diabolo (davon gibt es nur eine).
Alle Maschinen wurden gekonnt vorgeflogen, so gab es im "kleinen" Tannheim ein Spitzen-Kunstflug-Programm!
Aus Freiburg war die Expi-Morane mit dem Autor, seinem Sohn und Vereinskamerad Kurt an Bord dabei, Reinhard durfte mit der Cessna auch nicht fehlen und hatte dafür extra eine Hochzeit vorzeitig verlassen (nicht seine eigene *g*), Mani war mit Kumpel wieder dabei, er hat seine Piper in Colmar stationiert und war so einer der "Ausländer" auf dem Platz, und natürlich Kamerad Uli, der mit der Yak 55 von Erbach angeflogen kam - spektakulär wie immer.
Nach dem langen, heißen Tag mit vielen sehenswerten Flugzeugen, guten Ansagen, tollem Kunstflug und gut gelaunten Kameraden und viel, viel Sonne, gings abends in die Halle zur Fete.
Nach so viel Aktion und Hitze waren die ersten Bierchen schnell weggezischt ...

Hier geht´s zur Site vom Tannheimer Flugplatz - mit Fotos: www.edmt.de

Wir kommen wieder, Tannheim, zum "Tannkosh"!




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